Guten Morgen, liebe Leute !
Im Folgenden das Wichtigste für Ihren Tag, eine Übersicht
über notierte Firmen in den Zeitungen bzw. die internationalen
Vorgaben.
Schönen Tag noch. GLD
WIENER AKTIEN IM BLICK
* Die Erste Bank<ERST.VI> bringt Zahlen zum Q1.
* Strabag<STRV.VI> liefert die Bilanz 2007 und lädt zur
Pressekonferenz.
* A-Tec<ATEC.VI> liefert endgültige Zahlen für 2007.
* Bilanzen legen auch Rath<RATV.VI> und JoWooD<JOWO.VI>
* Hauptversammlung der Unternehmens Invest AG<UIAV.VI>
FINANZNACHRICHTEN IN DER PRESSE
* Der Squeeze-out bei der Bank Austria<BACA.VI> soll bis
Ende Juni unter Dach und Fach sein, schreibt der "Standard".
* Die Post<POST.VI> will ihre deutsche Tochter Trans-o-Flex
zu einem führenden europaweiten Anbieter von Kombifrachtdiensten
ausbauen, schreibt die "Presse".
* Die Porr<ABGV.VI> will sich auf der Hauptversammlung eine
Genehmigung zur Erhöhung des Grundkapitals um 50 Prozent holen
und sich so bald wie möglich frisches Kapital vom Markt holen,
schreibt die "Presse".
* Die Bank Austria kündigte an, wegen des von Erste
Bank<ERST.VI> und Sparkassen gegründeten Haftungsverbund wieder
vor Gericht zu ziehen, so das "Wirtschaftsblatt".
* Auch Oleg Deripaska dürfte bei RTB Bor ausscheiden. Der
Kupferkonzern dürfte neu ausgeschrieben werden, so das
"Wirtschaftsblatt".
* AUA-Chef<AUAV.VI> Alfred Ötsch sieht einen soliden
finanziellen Background und eine gut ausgebaute Marktstellung
bei der AUA, sagt er im Interview mit "News".
* Finanzminister Wilhelm Molterer kann sich vorstellen
weitere 25 Prozent an der Post<POST.VI> an die Börse zu bringen,
bestätigt Post-Chef Anton Wais im Interview mit "News". Die Post
sei bereit, eine weitere Privatisierung könne stattfinden, wann
immer der Eigentümer es wünscht, sagt Wais.
* Für TERMINE ÖSTERREICH, Doppelklick auf: [DIARY/AT]
* HAUPTVERSAMMLUNGSKALENDER, Doppelklick auf: [HV/AT]
* UNTERNEHMENSERGEBNIS-KALENDER, Doppelklick auf: [RES/AT]
* Hauptübersicht REUTERS ÖSTERREICH, Doppelklick auf: <AT/MENU>
* JÜNGSTE ANALYSEN Zu ATX Prime-Firmen [RCH/AT]
DIE VORGABEN:
Euro/Dollar 1,5572 <EUR=>
* Der US-Dollar hat am Mittwoch im fernöstlichen
Devisenhandel vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed)
kaum verändert tendiert.
Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
Dow Jones 12.832 - minus 0,31 Prozent <.DJI>
Nasdaq 2426 - plus 0,07 Prozent <.IXIC>
S&P-500 1391 - minus 0,39 Prozent <.SPX>
* Negative Daten zum Verbrauchervertrauen und zu den
Immobilienpreisen haben am Dienstag die US-Aktienmärkte
belastet.
An den US-Kreditmärkten stiegen die zehnjährigen
Staatsanleihen um 8/32 auf 97-17/32. Sie rentierten mit 3,802
Prozent. Die 30-jährigen Bonds kletterten 17/32 auf 97-14/32 und
hatten eine Rendite von 4,532 Prozent.
Zusatzinfo zum US-Markt unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
Nikkei 13.928 - plus 0,24 Prozent <.N225>
Topix 1369 - plus 0,53 Prozent <.TOPX>
* Die Tokioter Börse hat am Mittwoch etwas höher tendiert.
Zusatzinfo zum japanischen Aktienmarkt unter:
[.TDE][JP-STX][HK-STX]
DAX-INDIKATION (vom Vorabend):
Deutsche Bank ---- <DBDAX>
Citigroup 6889 <CIWU>
Lang & Schwarz 6889 <DAX=LUSG>
Late-Dax 6898,96 <.GDAXIL>
Dax 6885,34 <.GDAXI>
Bund-Future 114,05 <FGBLc1>
Eonia 4,090 Prozent <EONIA=>
Brent 113,43 <LCOc1>
Light Crude 115,55 - minus 0,07 Dollar <CLc1>
Gold 870,70 <XAU=>
Kupfer 8555,00 <MCU3>
BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN, KONJUNKTUR UND WIRTSCHAFTSPOLITIK:
* Bank von Japan: Zinsentscheid, Wirtschaftsprognose
* US-Notenbank Fed: Zinsentscheid
* Die Wirtschaft in der Eurozone hat sich nach den Worten
von EZB-Chef Trichet im ersten Quartal als robust gezeigt und
dürfte sich im ersten Halbjahr als einigermaßen belastbar
erweisen. Im Gespräch mit vier österreichischen Zeitungen
bekräftigte Trichet seine Sorge über stark schwankende Kurse der
großen Währungen.
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorper.
1000 DE Arbeitslosenquote SA Apr 7,8 vH 7,8
1100 EZ Verbraucherpr. Schätz. J/J Apr 3,4 vH 3,6
1100 EZ Arbeitslosenquote Mär 7,1 vH 7,1
1100 EZ Geschäftsklima Apr 0,70 Ind 0,80
1100 EZ Wirtschaftsvertrauen Apr 99,0 Ind 99,6
1100 EZ Verbrauchervertrauen Apr -13 Ind -12
1430 US BIP vorläufig Q1 0,2 vH 0,6
1430 US Impliziter Deflator Q1 3,0 vH 2,4
1545 US Chicago Einkaufsmanagerindex Apr 47,5 Ind 48,2
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer
Reuters-Umfrage.
Zusatzinfo unter: [GER-ECI] <G7TODAY>
((--FINANZDIENST ÖSTERREICH, +431 531 12 270,
vienna.newsroom@reuters.com))
Frankfurt, 21. Apr (Reuters) - Der Euro hat zu Wochenbeginn gegenüber Dollar<EUR=> und britischem Pfund<EURGBP=> zugelegt. Während die US-Währung vor allem von schwachen Geschäftszahlen der Bank of America<BAC.N> belastet wurde, drückte ein geplantes Rettungspaket für den britischen Hypothekenmarkt das Pfund Sterling.
Die Quartalszahlen der Bank of America waren schlechter als von Analysten erwartet ausgefallen und ließen die noch zu Wochenschluss aufgekeimte Hoffnung schwinden, die Kreditkrise könnte nachlassen. "Wir erleben eine Rückkehr des Dollar-Pessimismus. Aufgrund der konjunkturellen Probleme in den USA wird der Dollar langfristig schwach bleiben", sagte ein Marktteilnehmer. Der Euro stieg auf bis zu 1,5947 Dollar nach 1,5815 Dollar im späten Freitagshandel. Die EZB legte den Referenzkurs für den Euro mit 1,5898 Dollar nach 1,5780 Dollar am Freitag fest. Im Referenzkursverfahren der Banken (EuroFX)<EUROFX/1> stieg der Euro auf 1,5892 (1,5844) Dollar.
Der Euro profitierte Händlern zufolge bei relativ niedrigen Umsätzen zudem von Aussagen von Zentralbankern aus der Euro-Zone, dass der Inflationsdruck hoch bleiben wird. So bezeichnete der Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, Klaus Liebscher, die Inflation in der Euro-Zone als besorgniserregend. Die Preise waren im März um 3,6 Prozent gestiegen. "Es zeigt sich aber, dass natürlich schon durch die Entwicklung auf den Finanzmärkten generell es zu einem Überwiegen der Abwärtsrisiken kommt, dass aber sicherlich die EU insgesamt und vor allem der Euroraum im besonderen in einem günstigeren Umfeld sich bewegen wird als die USA", sagte Liebscher. Analysten werten die Aussagen als Hinweis darauf, dass die EZB die Zinszügel wohl nicht lockern wird.
Gegenüber dem britischen Pfund stieg der Euro auf bis zu 80,26 Pence. Am Freitag kostete ein Euro noch rund 79 Pence. Händler führten den Kursanstieg auf die Ankündigung der Regierung in London zurück, den Hypothekenmarkt durch die Ausgabe von Staatsanleihen mit 50 Milliarden Pfund zu stützen. "Das ist ein Indikator dafür, wie schlecht es um die Wirtschaft auf der Insel bestellt ist", sagte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Für den weiteren Wochenverlauf rechnet er angesichts der am Markt verbreiteten Erwartung, das Konjunkturdaten in Großbritannien schwach ausfallen, mit einem weitern Abrutschen der britischen Währung.
Die Rentenmärkte profitierten von sinkenden Aktienkursen. Der für die europäischen Rentenmärkte richtungweisende Bund-Future<FGBLc1> legte 24 Ticks auf 114,17 Zähler zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe<EU10YT=RR> sank leicht auf 4,112 Prozent. Die von der Bundesbank täglich errechnete Umlaufrendite börsennotierter öffentlicher Anleihen<ESZB/BBK06> wurde mit 4,17 Prozent festgelegt. Der Rex-Rentenindex<.GREX> notierte nahezu unverändert bei 118,0158 Prozent.
saf/zwi
((Stefan Schaaf<Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1271, E-Mail: stefan.Schaaf@reuters.com, Reuters Messaging: stefan.schaaf.reuters.com@reuters.net>))
* * * * *
NEWS 2000 - Weitere Nachrichten, Kurse und Indikationen
durch Doppelklick auf die nachfolgende Codes in Klammern:
[DE/LDE] Übersicht deutschprachiger Nachrichten von den
Finanzmärkten
<G7TODAY> Übersicht aktueller Konjunkturdaten aus allen
G7-Staaten
<ECON> Übersicht aktueller Konjunkturdaten aus der
Euro-Zone
[FRX-GER] Deutschsprachige Nachrichen zu den
Devisenmärkten
[ECB-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur EZB
[FED-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur Fed
[ECI-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur Konjunktur aus
aller Welt
[US-ECI-GER] Deutschsprachige Nachrichten zu
US-Konjunkturindikatoren
[USD/] Englischsprachige Berichte zum US-Dollar
[GBP/] Englischsprachige Berichte zum Pfund Sterling
[ECI-LEN] Englischsprachige Konjunkturnachrichten aus
aller Welt
[ECI-US-LEN] Englischsprachige Berichte zur US-Konjunktur
<FX=> Übersicht internationaler Devisenkurse
<EFX=> Übersicht europäischer Devisenkurse
<AFX=> Übersicht asiatischer Devisenkurse
<FXVOL> Volatilitäten
Frankfurt, 21. Apr (Reuters) - Der Euro<EUR=> hat zu Wochenbeginn wieder etwas zugelegt. Die Gemeinschaftswährung notierte im frühen Geschäft am Montag um 1,5835 Dollar nach 1,5815 Dollar im späten Freitagshandel.
Am Freitag hatten geringer als befürchtet ausgefallene Abschreibungen der Citigroup<C.N> für neuen Optimismus an den Börsen gesorgt, die Aktienkurse hatten deutlich zugelegt, und auch der Dollar machte Boden gut.
Der Euro fiel im Gegenzug zeitweise bis auf 1,5710 Dollar. Analysten werteten das als lediglich vorübergehende Korrektur, die Marke von 1,60 Dollar werde nun aber nicht so bald geknackt werden.
Der Bund-Future<FGBLc1> notierte angesichts der Kursverluste am Aktienmarkt 15 Ticks höher bei 114,08 Zählern. Die zehnjährige Bundesanleihe<EU10YT=RR> rentierte mit 4,115 Prozent.
kir/jpz
((Kirsti Knolle <Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1262, E-Mail: kirsti.knolle@reuters.com, Reuters Messaging: kirsti.knolle.reuters.com@reuters.net>))
(neu: Referenzkurse, weitere Händler-Zitate)
Frankfurt, 18. Apr (Reuters) - Der Quartalsbericht der Citigroup<C.N> hat dem Dollar am Freitag Auftrieb gegeben. "Jeder hatte schlechte Zahlen erwartet, aber letztlich waren sie nicht so schlimm", sagte ein Händler. Für einen Dollar mussten bis zu 104,43 Yen<JPY=> gezahlt werden, soviel wie seit über sieben Wochen nicht mehr. Auch zum Euro<EUR=> konnte der Greenback Boden gutmachen: Am Nachmittag fiel die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,5712 Dollar, nachdem sie am Morgen noch mit rund 1,5950 Dollar gehandelt worden war.
Die Citigroup hatte im ersten Quartal wegen weiterer hoher Abschreibungen auf Hypothekenkredite einen Verlust von 5,1 Milliarden Dollar verbucht. Dennoch reagierten die Anleger erleichtert, dass die Finanzkrise keine größeren Löcher in die Bilanz der größten US-Bank riss. Zudem sei nach dem heftigen Anstieg des Euro, der im Lauf der Woche zeitweise auf ein Rekordhoch von 1,5983 Dollar gestiegen war, eine Verschnaufpause nur natürlich, sagte ein Händler. Charttechnische Faktoren hätten die Abwärtsbewegung dann verstärkt. Die Europäische Zentralbank (EZB) legte den Referenzkurs für Freitag mit 1,5780 (1,5872) Dollar fest. Im Referenzkursverfahren der Banken (EuroFX)<EUROFX/1> fiel der Euro auf 1,5844 (1,5924) Dollar.
Selbst Aussagen von Bundesbankchef Axel Weber, der wegen der anhaltend starken Teuerung in der Eurozone eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht ausschloss, stützten den Euro nicht. "Wenn man nur die jüngsten Inflationsdaten in Betracht zieht, dann müsste die EZB die Zinsen erhöhen", sagte Devisen-Analystin Dorothea Huttanus von der DZ Bank. "Aber das aktuelle Finanzmarktumfeld lässt eine Erhöhung derzeit nicht zu. Und nur weil Axel Weber sich für eine Zinserhöhung ausspricht, sollte dies noch lange nicht als Mehrheit im EZB-Rat interpretiert werden. Der Markt hat die Aussagen auch nicht als Anzeichen für eine baldige Zinserhöhung gewertet."
Das Wirtschaftsmagazin "Euro" hatte Weber in einem am Freitag vorab verbreiteten Interview damit zitiert, dass das Umfeld angesichts der Inflationsdaten für eine stabilitätsorientierte Zentralbank sehr beunruhigend sei. "Sollte es zu zusätzlichen Preisrisiken oder Zweitrundeneffekten kommen, müssen wir entschlossen gegensteuern", sagte Weber laut Bericht. Die EZB sieht stabile Preise mittelfristig nur bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.
Am Rentenmarkt gaben die Notierungen nach: Der Bund-Future<FGBLc1> notierte bei 114,11 Punkten 37 Ticks im Minus. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe<EU10YT=RR> lag bei 4,115 Prozent. Die von der Bundesbank täglich errechnete Umlaufrendite börsennotierter öffentlicher Anleihen wurde mit 4,15 Prozent festgeschrieben. Der Rex-Rentenindex fiel um 0,45 Prozent auf 118,0482 Prozent.
ltl/agr
((Kerstin Leitel <Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1334, E-Mail: kerstin.leitel@reuters.com, Reuters Messaging: kerstin.leitel.reuters.com@reuters.net>))
* * * * *
NEWS 2000 - Weitere Nachrichten, Kurse und Indikationen
durch Doppelklick auf die nachfolgende Codes in Klammern:
Menuseiten des deutschsprachigen Reuters-Dienstes
<NACHRICHTEN>
[.FDE] Übersicht deutschprachiger Nachrichten von den
Finanzmärkten
<G7TODAY> Übersicht aktueller Konjunkturdaten aus allen
G7-Staaten
<ECON> Übersicht aktueller Konjunkturdaten aus der
Euro-Zone
[FRX-GER] Deutschsprachige Nachrichen zu den
Devisenmärkten
[ECB-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur EZB
[FED-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur Fed
[ECI-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur Konjunktur aus
aller Welt
[US-ECI-GER] Deutschsprachige Nachrichten zu
US-Konjunkturindikatoren
[USD/] Englischsprachige Berichte zum US-Dollar
[GBP/] Englischsprachige Berichte zum Pfund Sterling
[ECI-LEN] Englischsprachige Konjunkturnachrichten aus
aller Welt
[ECI-US-LEN] Englischsprachige Berichte zur US-Konjunktur
<FX=> Übersicht internationaler Devisenkurse
<EFX=> Übersicht europäischer Devisenkurse
<AFX=> Übersicht asiatischer Devisenkurse
<FXVOL> Volatilitäten
<DM=> Einlagen-Zinssätze (weltweit)
<DEDEPO/1> Domestic Geldmarktsätze
<YLDS1> Zinsdifferenzen zum 10-Jahres-US-T-Bond
<YLDS2> Internationale Anleiherenditen
<YLDS3> Renditespannen gegen USA und Deutschland
<YLDS6> Europäische Renditespannen 10 Jahre
<YLDS7> Europäische Renditespannen 5 Jahre
<YLDS8> 10jährige intern. Renditen Jahresrückblick
<YLDS9> 5jährige intern. Renditen Jahresrückblick
<0#FGBL:> Eurex Bund-Futures
<0#FGBM:> Eurex Bobl-Futures
<0#FGBS:> Eurex Schatz-Futures
<0#FEU3:> Euribor 3M-Futures
<0#USBMK=> Benchmarks US-Staatsanleihen
<0#DEBMK=> Benchmarks deutsche Staatsanleihen
<ESZB/BBK> Bundesbank, eigene Seiten
Frankfurt, 18. Apr (Reuters) - Der Quartalsbericht der Citigroup<C.N> hat dem Dollar am Freitag Auftrieb gegeben. "Jeder hatte schlechte Zahlen erwartet, aber letztlich waren sie nicht so schlimm", sagte ein Händler. Für einen Dollar mussten zeitweise bis zu 103,40 Yen<JPY=> gezahlt werden, soviel wie seit Mitte März nicht mehr. Auch zum Euro<EUR=> konnte der Greenback Boden gutmachen: Zwischenzeitlich fiel die Gemeinschaftswährung sogar unter 1,58 Dollar, nachdem sie am Morgen noch mit rund 1,5950 Dollar gehandelt worden war.
Die Citigroup hatte im ersten Quartal wegen weiterer hoher Abschreibungen auf Hypothekenkredite einen Verlust von 5,1 Milliarden Dollar verbucht. Dennoch reagierten die Anleger erleichtert, dass die Finanzkrise keine größeren Löcher in die Bilanz der größten US-Bank riss.
Selbst Aussagen von Bundesbankchef Axel Weber, der wegen der anhaltend starken Teuerung in der Eurozone eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht ausschloss, stützten den Euro nicht. "Wenn man nur die jüngsten Inflationsdaten in Betracht zieht, dann müsste die EZB die Zinsen erhöhen", sagte Devisen-Analystin Dorothea Huttanus von der DZ Bank. "Aber das aktuelle Finanzmarktumfeld lässt eine Erhöhung derzeit nicht zu. Und nur weil Axel Weber sich für eine Zinserhöhung ausspricht, sollte dies noch lange nicht als Mehrheit im EZB-Rat interpretiert werden. Der Markt hat die Aussagen auch nicht als Anzeichen für eine baldige Zinserhöhung gewertet."
Das Wirtschaftsmagazin "Euro" hatte Weber in einem am Freitag vorab verbreiteten Interview damit zitiert, dass das Umfeld angesichts der Inflationsdaten für eine stabilitätsorientierte Zentralbank sehr beunruhigend sei. Im März hatte die Inflationsrate im Euro-Raum mit 3,6 Prozent ein Rekordhoch erreicht, wie am Mittwoch bekannt wurde. Der Euro war daraufhin immer weiter in Richtung der Marke von 1,60 Dollar gestiegen. "Sollte es zu zusätzlichen Preisrisiken oder Zweitrundeneffekten kommen, müssen wir entschlossen gegensteuern", sagte Weber dem Bericht zufolge. Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht stabile Preise mittelfristig nur bei Werten von knapp unter zwei Prozent gewährleistet.
Am Rentenmarkt gaben die Notierungen nach: Der Bund-Future<FGBLc1> notierte bei 114,26 Punkten 22 Ticks im Minus. Die Rendite der dem Bund-Future zugrundeliegenden zehnjährige Bundesanleihe<EU10YT=RR> lag bei 4,108 Prozent.
ltl/agr
((Kerstin Leitel <Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1334, E-Mail: kerstin.leitel@reuters.com, Reuters Messaging: kerstin.leitel.reuters.com@reuters.net>))
* * * * *
NEWS 2000 - Weitere Nachrichten, Kurse und Indikationen
durch Doppelklick auf die nachfolgende Codes in Klammern:
Menuseiten des deutschsprachigen Reuters-Dienstes
<NACHRICHTEN>
[.FDE] Übersicht deutschprachiger Nachrichten von den
Finanzmärkten
<G7TODAY> Übersicht aktueller Konjunkturdaten aus allen
G7-Staaten
<ECON> Übersicht aktueller Konjunkturdaten aus der
Euro-Zone
[FRX-GER] Deutschsprachige Nachrichen zu den
Devisenmärkten
[ECB-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur EZB
[FED-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur Fed
[ECI-GER] Deutschsprachige Nachrichten zur Konjunktur aus
aller Welt
[US-ECI-GER] Deutschsprachige Nachrichten zu
US-Konjunkturindikatoren
[USD/] Englischsprachige Berichte zum US-Dollar
[GBP/] Englischsprachige Berichte zum Pfund Sterling
[ECI-LEN] Englischsprachige Konjunkturnachrichten aus
aller Welt
[ECI-US-LEN] Englischsprachige Berichte zur US-Konjunktur
<FX=> Übersicht internationaler Devisenkurse
<EFX=> Übersicht europäischer Devisenkurse
<AFX=> Übersicht asiatischer Devisenkurse
<FXVOL> Volatilitäten
<DM=> Einlagen-Zinssätze (weltweit)
<DEDEPO/1> Domestic Geldmarktsätze
<YLDS1> Zinsdifferenzen zum 10-Jahres-US-T-Bond
<YLDS2> Internationale Anleiherenditen
<YLDS3> Renditespannen gegen USA und Deutschland
<YLDS6> Europäische Renditespannen 10 Jahre
<YLDS7> Europäische Renditespannen 5 Jahre
<YLDS8> 10jährige intern. Renditen Jahresrückblick
<YLDS9> 5jährige intern. Renditen Jahresrückblick
<0#FGBL:> Eurex Bund-Futures
<0#FGBM:> Eurex Bobl-Futures
<0#FGBS:> Eurex Schatz-Futures
<0#FEU3:> Euribor 3M-Futures
<0#USBMK=> Benchmarks US-Staatsanleihen
<0#DEBMK=> Benchmarks deutsche Staatsanleihen
<ESZB/BBK> Bundesbank, eigene Seiten
Next: MÄRKTE IM BLICK 7-Euro steigt wieder über 1,58 Dollar