Zofingen, 15. Mai (Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) macht Anzeichen für eine Entspannung der Lage in einigen Kreditmärkten aus. Die Geldmärkte seien aber weit davon entfernt, normal zu funktionieren, sagte SNB-Direktoriumsmitglied Thomas Jordan am Donnerstag am Rande der Generalversammlung der Pfandbriefbank Schweizerischer Hypothekarinstitute zu Journalisten.
"Es gibt Anzeichen, für eine Entspannung der Lage in bestimmten Bereichen. Aber es zu früh für eine generelle Entwarnung", sagte Jordan.
par/
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Zürich, 15. Mai (Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) legt den Banken die heimischen Pfandbriefe ans Herz. Diese in der Schweiz nur von zwei spezialisierten Instituten begebenen und auf Schweizer Hypotheken basierenden Wertpapiere seien nicht nur ein Mittel zur Refinanzierung von Hypotheken. Sie kämen darüber hinaus auch als ein wichtiges Instrument der Liquiditätssicherung der Banken in Krisenzeiten infrage, sagte SNB-Direktoriumsmitglied Thomas Jordan am Donnerstag auf der Generalversammlung der Pfandbriefbank Schweizerischen Hypothekarinstitute in Zofingen.
Mit Hilfe von Pfandbriefen könnten Banken einen Teil ihrer illiquiden Hypotheken-Aktiva liquide machen und im Falle eines Liquiditätsbedarfs Pfandbriefe als Sicherheit im Repogeschäft mit der SNB oder am Franken-Interbankenmarkt einsetzen. Das setze aber voraus, dass mehr Pfandbriefe emittiert und die Wertpapiere teilweise auch von den Banken selbst gehalten werden.
"Mit den in der Bilanz gehaltenen Pfandbriefen erhält die Bank eine effiziente Möglichkeit, bei Bedarf schnell an Liquidität zu kommen", sagte Jordan laut Redetext.
Bisher wurden Pfandbriefe hauptsächlich als Refinanzierungsinstrument gesehen und die Wertpapiere wurden üblicherweise ausserhalb des Bankensektors platziert.
Die Finanzkrise zwingt die Banken aber dazu, neue Möglichkeiten der Liquiditätsbeschaffung zu suchen. Zuletzt konnte Liquidität praktisch nur noch im gesicherten Geldmarkt über Repogeschäfte beschafft werden.
Es sei durchaus denkbar, dass die Liquiditätsvorschriften für die Banken verschärft oder angepasst werden müssten, erklärte Jordan weiter. Auch wenn Pfandbriefe als Reserven nicht kostenlos seien, könne es für die Banken trotzdem lukrativ sein, die geforderte Zusatzliquidität in Form von Pfandbriefen zu halten.
ajs/par
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Zürich, 13. Mai (Reuters) - Die Forderungen aus Hauptfinanzierungs- und Feinsteuerungsgeschäften in den Büchern der Schweizerischen Nationalbank haben in der Woche zum 9. Mai um rund 3,05 Milliarden auf rund 31,70 Milliarden sfr zugenommen. Die Girokonten inländischer Banken erhöhten sich um 32,5 Millionen auf 4,72 Milliarden sfr, hiess es in den am Dienstag veröffentlichten geldpolitischen Daten weiter. Der Notenumlauf sank um rund 633 Millionen auf 40,54 Milliarden sfr.
Bei den täglichen Repoauktionen teilte die SNB Beträge von bis zu vier Milliarden sfr für eine Woche zu.
Der Dreimonats-Libor stand zum Schluss der Berichtwoche mit rund 2,7750 Prozent nahe am Zielwert.
ajs
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Zürich, 06. Mai (Reuters) - Die Dollar-Repotransaktionen der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stossen weiterhin auf Interesse. Die Gebote für die Auktion am Dienstag beliefen sich nach SNB-Angaben auf 9,72 Milliarden Dollar. Das waren gut fünf Milliarden Dollar weniger als im vorangegangenen Geschäft vom 22. April.
Wie angekündigt teilte die Notenbank sechs Milliarden Dollar für 28 Tage zu. Der marginale Zinssatz lag bei 2,27 Prozent und der volumengewichtete Durchschnittssatz belief sich auf 2,41 Prozent. In der davorliegenden Auktion hatte der Durchschnittssatz 2,94 Prozent betragen.
An der Auktion hatten sich zehn Geldhäuser beteiligt. Vor zwei Wochen waren es neun Banken gewesen.
Die SNB hat wegen der angespannten Geldmärkte in Absprache mit der US-Notenbank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) Frequenz und Umfang ihrer Dollar-Repos erhöht.
par/ajs
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Zürich, 06. Mai (Reuters) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat am Dienstag den Mindestbietungssatz für die angekündigte Dollar-Repoauktion mit 2,00 Prozent festgesetzt. Sie will, wie bereits bekannt, maximal sechs Milliarden Dollar anbieten.
Die Notenbank hatte am vergangenen Freitag angekündigt, angesichts der weiter bestehenden Anspannungen in einigen Geldmärkten in Absprache mit der US-Notenbank (Fed) und der Europäischen Zentralbank (EZB) Frequenz und Umfang ihrer Dollar-Repos zu erhöhen. Sie will die Auktionen neu alle 14 Tage durchführen und pro Geschäft maximal sechs Milliarden Dollar offerieren.
par/ish
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