Neu-Delhi, 09. Mai (Reuters) - Die Preisschübe bei Rohstoffen und Lebensmitteln haben die Teuerung in Indien auf den höchsten Stand seit dreieinhalb Jahren getrieben. Ende April stiegen die in dem Schwellenland stark beachteten Großhandelspreise zum Vorjahr um 7,6 Prozent, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Neben Preissteigerungen bei Lebensmitteln schlägt insbesondere der immer teurere Stahl voll durch: Nach Angaben des Finanzministeriums machen die Preisanstiege bei Stahl- und Stahlerzeugnissen rund ein Fünftel der Teuerung aus. Wegen der Kostenexplosion bei Kokskohle und Eisenerz hatten die indischen Stahlkonzerne ihre Preise kräftig anheben müssen.
Auf Druck der Regierung verpflichteten sie sich am Mittwoch, die Preise vorerst um fünf bis zehn Prozent zu kürzen und für mindestens drei Monate auf diesem Niveau einzufrieren. Dennoch geben Experte vorerst keine Entwarnung an der Inflationsfront: "Da der Ölpreishöhenflug anhält, erwarten wir auch in den nächsten Wochen nicht, dass die Teuerung bei den Erzeugerpreisen unter sieben Prozent fällt", sagte Sonal Varma von Lehman Brothers in Bombay. Der Großhandelspreisindex wird in Indien wöchentlich erhoben und umfasst einen größeren Warenkorb als der weniger stark beachtete Verbraucherpreisindex.
bek/amc
Guten Morgen, liebe Leute !
Die Fußball-EM rückt näher und diese Woche ist ganz
besonders wichtig für unser Team. Die Teamführung erbittet
Beistand von ganz oben. Teamchef Hickersberger und ÖFB-Präsident
Stickler reisen nach Rom und werden dort von seiner Heiligkeit
Benedikt XVI in einer Audienz empfangen. Vermutlich werden sie
dort um den Segen Gottes bitten und wir hoffen inständig, dass
das Beten nützt, auf dass unsere Kicker auch eine zweite
Halbzeit in einem Match überstehen.
Bislang war ja unser Spiel auf eine Halbzeit ausgelegt, so
nach dem Motto "Stark anfangen und dann stark nachlassen", was
im Test gegen Gramatneusiedl immer funktioniert hat, zu allem
Unglück aber im internationalen Fußball nicht üblich ist.
Mit so erbetenem göttlichen Beistand wird doch hoffentlich
nichts mehr schief gehen.
Im Folgenden das Wichtigste für Ihren Tag, eine Übersicht
über notierte Firmen in den Zeitungen bzw. die internationalen
Vorgaben.
Die Berichtssaison geht diese Woche weiter. Wienerberger und
RHI berichten am Dienstag, OMV und Andritz am Mittwoch und
Donnerstag folgt RI.
Schönen Tag noch. GLD
WIENER AKTIEN IM BLICK
* CA Immo International<CAII.VI> bringt Zahlen für das
erste Quartal.
* Dvidenden-Ex-Tag bei Flughafen Wien<VIEV.VI> und
Unternehmens Invest AG<UIAV.VI>
* Wirtschaftsminister Martin Bartenstein und VEÖ-Präsident
Leo Windtner stellen den "Masterplan Wasserkraft" vor.
FINANZNACHRICHTEN IN DER PRESSE
* AUA-Chef<AUAV.VI> Alfred Ötsch kämpft gegen seine Ablöse.
Der VP-nahe Manager steht unter Beschuss der SPÖ. Auch
AUA-Präsident Peter Michaelis könnte die Geschehnisse der
jüngsten Zeit nützen, um Ötsch abzuservieren, so die "Presse".
* Die AUA<AUAV.VI> macht sich auf die Suche nach einem
strategischen Partner. In Politkreisen wird Emirates Airlines
favorisiert, schreibt der "Kurier".
* Der Brief von Scheich Al Jaber an die AUA<AUAV.VI> ist für
Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger "ad-hoc-pflichtig", was
bald die Finanzmarktaufsicht beschäftigen könnte, so der
"Kurier".
* 2008/09 will Agrana<AGRV.VI> die Grenze von 2,1 Milliarden
Euro Umsatz überschreiten, sagt Agrana-Chef Johann Marihart in
Interview mit dem "Wirtschaftsblatt". Ein Zukauf von 100 bis 200
Millionen Euro sei heuer drinnen, größere Akquisitionen seien
nicht geplant.
* Die Struktur der Ersten Bank<ERST.VI> wird umgebaut.
Dementiert werden Gerüchte, dass dies die Hereinnahme eines
strategischen Partners erleichtern soll, schreibt das
"Wirtschaftsblatt".
* Bis zu 30 Interessenten buhlen um die Kunststoffsparte der
voestalpine<VOES.VI> Polynorm. Als Favorit gilt
Polytec<POLV.VI>, die aber einen Preis über 100 Millionen Euro
nicht zahlen wird, schreibt das "Wirtschaftsblatt".
* Für die AUA wird es ohne Partner eng, sagt Niki Lauda,
Gründer von Niki und einst Eigentümer der Lauda Air, die nach
schweren Verlusten von der AUA geschluckt wurde. Die Lufthansa
wäre ein logischer Partner, sagte er "Österreich".
* Palfinger-Boss Wolfgang Anzengruber soll Favorit für den
Top-Job bei Verbund<VERB.VI> sein, steht in "Österreich".
* Für TERMINE ÖSTERREICH, Doppelklick auf: [DIARY/AT]
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* Hauptübersicht REUTERS ÖSTERREICH, Doppelklick auf: <AT/MENU>
* JÜNGSTE ANALYSEN Zu ATX Prime-Firmen [RCH/AT]
DIE VORGABEN:
Euro/Dollar 1,5453 <EUR=>
* Der Euro hat sich zum Wochenauftakt in Fernost kaum
verändert gezeigt.
Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter: [GER-FRX] [USD/LDE]
Dow Jones 13.058 - plus 0,37 Prozent <.DJI>
Nasdaq 2477 - minus 0,15 Prozent <.IXIC>
S&P-500 1414 - plus 0,32 Prozent <.SPX>
* Das Börsengeschehen in New York wird in der kommenden
Woche voraussichtlich durch die Quartalszahlen großer
Unternehmen wie dem weltgrößten Netzwerkausrüster Cisco<CSCO.O>
und einer Reihe von Konjunkturdaten bestimmt werden.
Zusatzinfo zum US-Markt unter: [.NDE][US-STX][US-DBT]
* Die Tokioter Börse bleibt heute wegen eines Feiertags
geschlossen.
DAX-INDIKATION (vom Vorabend):
Deutsche Bank 7030 <DBDAX>
Citigroup 7040 <CIWU>
Lang & Schwarz 7038 <DAX=LUSG>
Late-Dax 7035,32 <.GDAXIL>
Dax 7043,23 <.GDAXI>
Bund-Future 113,42 <FGBLc1>
Eonia 4,082 Prozent <EONIA=>
Brent 114,83 - plus 0,27 Dollar <LCOc1>
Light Crude 116,53 - plus 0,21 Dollar <CLc1>
Gold 862,70 <XAU=>
Kupfer 8405,00 <MCU3>
BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN, KONJUNKTUR UND WIRTSCHAFTSPOLITIK:
* Rede von US-Notenbank-Chef Bernanke bei einer
Veranstaltung der Columbia Business School
* EU-Währungskommissar Joaquin Almunia fordert laut
"Spiegel" zusätzliche Mitspracherechte und
Koordinationsbefugnisse der Brüsseler Behörde für alle Bereiche
der Wirtschaftspolitik.
* Der US-Investor Warren Buffett sieht die USA nach seiner
persönlichen Definition in einer Rezession.
INDIKATOREN DES TAGES:
Prognose Vorper.
1600 US ISM-Service-Index Apr 49,5 Ind 49,6
Die Prognose-Werte sind Konsensus-Schätzungen einer
Reuters-Umfrage.
((--FINANZDIENST ÖSTERREICH, +431 531 12 270,
vienna.newsroom@reuters.com))
Frankfurt, 29. Apr (Reuters) - Nach einer Flut von Quartalszahlen ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag in der Verlustzone gelandet. Händlern zufolge fehlten in der Summe positive Überraschungen, die den Markt nach oben hätten schieben können. "Die Zahlen sind eher gemischt ausgefallen, deshalb ist man vorsichtig", sagte ein Börsianer. Zudem wagten sich viele Investoren vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwochabend nicht mehr aus der Deckung. Der Dax<.GDAXI> verlor bis zum Mittag 0,6 Prozent auf 6882 Punkte.
Nach unten zogen den Dax unter anderem die Aktien der Allianz<ALVG.DE>, die 0,9 Prozent auf 129,68 Euro abgaben. Dem Münchener Konzern hatte die Tochter Dresdner Bank erneut das Ergebnis verhagelt. "Es belasten die Unsicherheiten bezüglich des Ausblicks und die unklaren Aussichten für die Dresdner Bank", sagte ein Händler.
Kursverluste von 2,1 Prozent bei den schwergewichtigen Papieren von Siemens<SIEGn.DE> hielten den Dax ebenfalls in der Verlustzone. Händlern zufolge wurden die Aktien von Aussagen des Konzerns gedrückt, das Scheitern der Münchner Transrapidstrecke schlage sich in den Quartalszahlen nieder, die Siemens am Mittwoch vorlegen will. Zudem sprachen einige Börsianer von Gewinnmitnahmen. Abgestraft wurden Daimler<DAIGn.DE> für einen Gewinn unter den Erwartungen: die anfangs noch festeren Aktien fielen nach der Veröffentlichung um 1,3 Prozent.
Die Aktien der Deutschen Bank<DBKG.DE> lagen nach Veröffentlichung von Quartalszahlen 0,5 im Minus. "Das tagtägliche Geschäft läuft viel schlechter als noch vor einem Jahr. Jetzt ist die Frage: wie geht es weiter. Und wenn es so aussieht beim Klassenbesten, wie sieht es dann bei anderen Banken aus?", sagte ein Händler. Commerzbank<CBKG.DE> gaben 2,1 Prozent ab.
Unter Druck gerieten auch die Aktien von Continental<CONG.DE>, die bis zu 3,7 Prozent fielen. Der Gewinn des Konzerns war wegen der VDO-Übernahme geschrumpft. Während Börsianern zufolge die Quartalszahlen des Konzerns dennoch weitgehend positiv aufgenommen wurden, lastete eine gesenkte Prognose des französischen Konkurrenten Michelin<MICP.PA> auf den Titeln. Michelin-Aktien fielen um 8,8 Prozent.
BMW UND METRO IM AUFWIND
Auf der Gewinnerseite waren mit plus 1,3 Prozent trotz eines Ergebnisrückgangs des Konzerns die Aktien von BMW<BMWG.DE>. "Bereinigt um Restrukturierungskosten sehen die Zahlen gar nicht schlecht aus. Die Margen schauen sehr gesund aus", sagte ein Händler. BMW war im ersten Quartal von sinkenden Gebrauchtwagenpreisen in den USA und einer höheren Risikovorsorge belastet worden. "Das sind Zahlen aus einem Übergangsquartal, in dem sich BMW gesund saniert", sagte ein weiterer Händler.
Überzeugen konnten der Handelskonzern Metro<MEOG.DE> an der Börse. Vor allem Fortschritte bei den renditeschwachen Real-Supermärkten und gute Zahlen aus dem Osteuropa-Geschäft stimmten die Anleger positiv. Händlern zufolge stuften die Analysten von JP Morgan die Papiere hoch auf "neutral" von "underweight" mit einem Kursziel von 50 Euro. Metro-Aktien lagen mit einem Plus von 2,4 Prozent an der Spitze der Dax-Gewinner.
Im SDax<.SDAXI> sprang der Kurs des Marktforschers GfK<GFKG.DE> um 8,3 Prozent in die Höhe, nachdem das Nürnberger Unternehmen eine Fusion mit dem britischen Rivalen Taylor Nelson Sofres<TNS.L> ankündigte. Noch besser erging es den Aktionären von Taylor Nelson Sofres: die Papiere legten an der Londoner Börse knapp 17 Prozent zu.
leh/zwi ((Anika Lehmann<Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1246, E-Mail: anika.lehmann@reuters.com, Reuters Messaging: anika.lehmann.reuters.com@reuters.net>))
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Frankfurt, 29. Apr (Reuters) - Nach einer Flut von Quartalszahlen ist der deutsche Aktienmarkt am Dienstag schwächer in den Handel gestartet. Der Dax<.GDAXI> notierte kurz nach Eröffnung rund 0,6 Prozent im Minus auf 6884 Zählern.
Nach unten zogen den Gesamtmarkt unter anderem die Aktien der Allianz<ALVG.DE>, die kurz nach Eröffnung zwei Prozent auf 128,13 Euro abgaben. Dem Münchener Konzern hatte die Dresdner Bank erneut das Ergebnis verhagelt.
1,2 Prozent im Minus waren die Aktien von Deutsche Bank<DBKG.DE> nach Veröffentlichung von Quartalszahlen. "Der Ausblick wird die Aktien belasten, da hätte man sich klarere Aussagen gewünscht", kommentierte Marktanalyst Heino Ruland von FrankfurtFinanz.
Unter Druck gerieten auch die Aktien von Continental<CONG.DE>, die 3,1 Prozent fielen. Der Gewinn des Konzerns war wegen der VDO-Übernahme geschrumpft.
leh/mer
Frankfurt, 29. Apr (Reuters) - Nach einer Flut von Quartalszahlen dürfte der deutsche Aktienmarkt am Dienstag leicht schwächer in den Handel starten. Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge wird der Dax<.GDAXI> rund 0,3 Prozent im Minus auf 6903 Zählern eröffnen.
Schwächer lagen vorbörslich die Aktien der Allianz<ALVG.DE>, der die Dresdner Bank erneut das Ergebnis verhagelt hatte. "Die höher als erwartet ausgefallenen Abschreibungen bei der Dresdner Bank und die Unsicherheit für den Ausblick werden belasten", sagte Marktanalyst Heino Ruland von FrankfurtFinanz. Den Analysten der DZ Bank zufolge dürften das schwache Quartalsergebnis und die Abschreibungen für den Markt nicht überraschend kommen. Die Allianz-Papiere lagen im vorbörslichen Geschäft bei Lang & Schwarz 0,9 Prozent im Minus.
Deutsche Bank<DBKG.DE> lagen nach Veröffentlichung von Quartalszahlen vorbörslich wenig verändert bis leicht schwächer. "Die Zahlen waren weitgehend im Rahmen der Erwartungen", urteilten die Analysten der DZ Bank. "Der Ausblick wird die Aktien belasten, da hätte man sich klarere Aussagen gewünscht", kommentierte Ruland.
Unter Druck gerieten die Aktien von Altana<ALTG.DE>, die bei Lang & Schwarz 2,1 Prozent im Minus tendierten. Das Unternehmen hatte trotz Gewinnanstieg den Umsatzausblick für dieses Jahr gesenkt.
An der Wall Street hatten die US-Indizes wenig verändert geschlossen. Die Börse in Tokio ist am Dienstag wegen eines nationalen Feiertags geschlossen.
leh/mer
((Anika Lehmann<Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1246, E-Mail: anika.lehmann@reuters.com, Reuters Messaging: anika.lehmann.reuters.com@reuters.net>))
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