Washington, 02. Jun (Reuters) - Die Bauausgaben in den USA sind im April nicht so stark gefallen wie erwartet. Das US-Handelsministerium in Washington wies am Montag ein Minus zum Vormonat von 0,4 Prozent nach einem Rückgang von revidiert 0,6 Prozent (ursprünglich minus 1,1 Prozent) im März aus. Von Reuters befragte Analysten hatten für April im Schnitt mit einem Minus von 0,6 Prozent gerechnet.
Die privaten Häuslebauer investierten auf das Jahr hochgerechnet 435,8 Milliarden Dollar. Das ist der niedrigste Wert seit September 2002 und 2,3 Prozent weniger als im Vormonat.
bek/rwr
Frankfurt, 26. Mai (Reuters) - Anleger haben zu Wochenbeginn trotz der Spitzel-Affäre bei Aktien der Deutschen Telekom<DTEGn.DE> zugegriffen. In einem umsatzarmen Handel stieg die T-Aktie um 1,7 Prozent und war damit größter Gewinner im Dax<.GDAXI>. Da die Börsen in London und New York am Montag geschlossen sind, gab es Marktteilnehmern zufolge wenig Impulse für das Handelsgeschehen in Deutschland. Weitgehend auf sich allein gestellt pendelte der Leitindex lange Zeit rund um seinen Schlusskurs von Freitag. Gegen Mittag notierte der Dax 0,1 Prozent im Plus bei 6951 Zählern.
Händler erklärten den Kursanstieg bei der Telekom vor allem mit spekulativen Geschäften. "Die Aktie wird als extrem billig angesehen, und bei diesen dünnen Umsätzen heute lässt sich der Kurs leicht nach oben schieben", sagte ein Börsianer. "Die jüngsten Nachrichten sind zwar überhaupt nicht gut, beeinflussen aber nicht das Ergebnis", sagte ein weiterer Händler. Die Telekom hatte am Wochenende eingeräumt, Daten missbraucht zu haben. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge hat der Konzern mehr als ein Jahr lang Telefonate von Managern und Journalisten observiert. Marktteilnehmern zufolge wurde allerdings positiv aufgenommen, dass Telekom-Chef Rene Obermann mit Konsequenzen gedroht und sich um Schadensbegrenzung bemüht hat. "Das ist eine Aktion reiner Tisch zur Vertrauensbildung", urteilte ein Händler. "Man nimmt dem Obermann wohl ob, dass jetzt alles mit rechten Dingen zugeht", sagte ein weiterer Börsianer.
Zu den größten Gewinnern im Dax gehörten die Aktien der Immobilienbank Hypo Real Estate<HRXG.DE> mit einem Plus von 1,6 Prozent auf 21,54 Euro. "Es geht wohl so langsam an die 22,50 Euro ran, die JC Flowers geboten hat. Das wirkt noch nach", sagte ein Händler. Der Finanzinvestor hatte am Freitag das Übernahmeangebot für die angestrebte Beteiligung von maximal 24,9 Prozent an dem Münchener Konzern vorgelegt.
Als Belastungsfaktoren wirkten nach den Worten von Börsianern weiterhin der hohe Ölpreis<OILOIL> und der teure Euro<EUR=>. Sie drückten insbesondere auf die Kurse von Aktien aus der Autobranche. Daimler<DAIGn.DE>, BMW<BMWG.DE> und Volkswagen<VOWG.DE> verloren jeweils rund ein Prozent.
NORDEX NACH ZAHLEN GEFRAGT - DEMAG CRANES UNTER DRUCK
Bei den Technologie-Werten im TecDax<TECDAX> gehörten die Aktien des Windanlagenbauers Nordex<NDXGk.DE> mit einem Plus von drei Prozent zu den größten Gewinnern. Analysten bewerteten es positiv, dass Nordex trotz eines Rückgangs der operativen Umsatzrendite zum Jahresstarts seine Ziele für 2008 bekräftigt hat.
Dagegen bildeten die Aktien des Kranherstellers Demag Cranes<D9CGn.DE> im Nebenwerte-Index MDax<.MDAXI> mit einem Minus von sechs Prozent auf rund 35 Euro das Schlusslicht. "Die Titel sind zuletzt gut gelaufen und da ist es ganz gesund, jetzt ein paar Gewinne mitzunehmen", sagte ein Börsianer. Mitte März kosteten die Titel noch knapp 25 Euro.
saf/ban
((Stefan Schaaf<Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1271, E-Mail: stefan.Schaaf@reuters.com, Reuters Messaging: stefan.schaaf.reuters.com@reuters.net>))
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Frankfurt, 26. Mai (Reuters) - Der Euro<EUR=> hat sich im frühen Geschäft am Montag auf dem Vorwochenniveau gehalten. Die Gemeinschaftswährung wechselte um 1,57755 Dollar den Besitzer nach 1,5765 Dollar am Freitagabend. "Nach den zum Teil recht heftigen Bewegungen der letzten Woche dürfte sich der Markt heute angesichts der Feiertage in den USA und in Großbritannien eine Verschnaufpause gönnen", schrieben die Commerzbank-Analysten in einem Kommentar.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet bekräftigte in Jerusalem, dass die Zentralbank die heftigen Kursschwankungen des Dollar mit Sorge beobachte. Wie die EZB auf den steigenden Inflationsdruck reagieren werde, wollte Trichet nicht sagen.
Der Bund-Future<FGBLc1> lag 20 Ticks im Minus bei 112,85 Zählern. Die zehnjährige Bundesanleihe<EU10YT=RR> rentierte mit 4,285 Prozent.
Für den Wochenverlauf erwarteten Analysten ein volatiles Geschäft. "In dieser Woche werden zahlreiche Wirtschaftsdaten veröffentlicht, die das Potenzial haben, Konjunkturängste zu schüren", sagte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. Im Mittelpunkt werde die Statistik zum US-Verbrauchervertrauen des Conference Board stehen, die Umlauf zufolge eine weitere Eintrübung zeigen werde.
kir/axh
((Kirsti Knolle <Redaktion Frankfurt +49 69 7565 1262, E-Mail: kirsti.knolle@reuters.com, Reuters Messaging: kirsti.knolle.reuters.com@reuters.net>))
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Frankfurt, 26. Mai (Reuters) - Der deutsche Aktienmarkt hat zum Wochenauftakt seine Verluste von Freitag leicht ausgeweitet. Der Dax<.GDAXI> verlor in den ersten Handelsminuten 0,1 Prozent auf 6938 Punkte. Börsianer erwarten für den Handel kaum Impulse, da die Märkte in London und New York geschlossen sind. Belastend wirkten Kursverluste an den asiatischen Märkten.
Größter Gewinner im Dax waren die Aktien der Postbank <DPBGn.DE> mit einem Aufschlag von einem Prozent. Postbank-Chef Wolfgang Klein rechnet mit dem Abschluss des Verkaufsverfahrens für das Institut bis Herbst.
Die Titel des Chiphersteller Infineon<IFXGn.DE> stiegen um 0,5 Prozent. "Es gibt die Spekulation, dass KKR[KKR.UL] den Konkurrenten NXP gegen eine Kapitalerhöhung einbringt und damit größter Infineon-Aktionär wird", verwies ein Börsianer auf Medienberichte.
Die Aktien des Windanlagenherstellers Nordex<NDXGk.DE> konnten zunächst nicht von einem Gewinnsprung im ersten Quartal profitieren und verloren zu Handelsbeginn drei Prozent. Die Analysten von Nordex verwiesen auf den Rückgang der operativen Marge.
saf/axh
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Frankfurt, 26. Mai (Reuters) - Der Dax<.GDAXI> wird wohl mit einem leichten Minus in die neue Woche starten. Banken und Broker sehen den Leitindex eine halbe Stunde vor Börseneröffnung am Montag 0,2 Prozent unter dem Schlussstand von Freitagabend von 6944 Punkten.
"Es wird nicht viel passieren. An den Märkten in New York und London ist niemand da, und aufsehenerregende Makro-Daten sind auch nicht zu erwarten", prognostizierte Marktanalyst Heino Ruland von FrankfurtFinanz. Am Montag sind die US-Börsen und die Märkte in London wegen eines Feiertags geschlossen. Belastet werden dürfte der deutsche Markt von Kursverlusten an der Börse in Tokio. Hier hatte der Nikkei-Index<.N225> 2,3 Prozent tiefer geschlossen.
Für Gesprächsstoff am Parkett dürfte der Chiphersteller Infineon<IFXGn.DE> sorgen. "Es gibt die Spekulation, dass KKR [KKR.UL]den Konkurrenten NXP gegen eine Kapitalerhöhung einbringt und damit größter Infineon-Aktionär wird", sagte ein Börsianer unter Hinweis auf Medienberichte. Die Infineon-Aktie notierte vorbörslich leicht im Minus.
Gefragt waren die Titel der Postbank<DPBGn.DE>, die 0,9 Prozent höher gesehen wurden. Konzernchef Wolfgang Klein rechnet mit dem Abschluss des Verkaufsverfahrens für das Institut bis Herbst.
Dagegen könnten die Aktien der Münchener Rück<MUVGn.DE> nach Einschätzung von Börsianern etwas unter Druck kommen, nachdem US-Investor Warren Buffett in einem Interview erklärt hat, er sehe seine Beteiligung sei nicht als dauerhaft an.
Die Aktien des Windanlagenherstellers Nordex<NDXGk.DE> können zunächst nicht von einem Gewinnsprung im ersten Quartal profitieren. Beim Brokerhaus Lang & Schwarz werden sie knapp fünf Prozent tiefer gesehen.
saf/axh
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